EQuL

EQuL ist ein Schulentwicklungsprojekt des Landes Rheinland-Pfalz mit dem Ziel Eigenverantwortung, Qualitätsmanagement und eine veränderte Lehr- und Lernkultur an berufsbildenden Schulen zu stärken.

Als EQuL-Schule erhalten wir mehr pädagogische, organisatorische, personelle und finanzielle Verantwortung.  Wir übernehmen mehr Führungsverantwortung, entwickeln Teamstrukturen und passen das innerschulische Organisations- und Personalmanagement an. Durch all diese Maßnahmen entwickelt sich die BBS II zur "selbstständigen berufsbildenden Schule" (vgl. www.equl.bildung-rp.de).

Eine Konkretisierung der Zielsetzung findet in den drei Handlungsfeldern statt:

  • Eigenverantwortliche Schule/Budgetierung (EVS)

    Das der Schule zur Verfügung gestellte Budget dient der eigenverantwortlichen Verwendung finanzieller Mittel. In erster Linie soll somit der strukturelle Unterrichtsausfall minimiert werden. Die Schule entscheidet selbstständig über die Einstellung von Lehrkräften mit einer Beschäftigungsdauer von bis zu zwei Jahren. Darüber hinaus kann das Budget -zu einem kleinen Teil- zur Förderung der Lehr- Lernprozesse eingesetzt werden, also z.B. für Schülerprojekte oder Fort- und Weiterbildungen von Lehrkräften. 

  • Qualitätsmanagement (QM)

    QM ist das zentrale Steuerungsinstrument pädagogischer, organisatorischer und personeller Schulentwicklungsarbeit. Grundlage dafür ist das Schulspezifische Qualitätsverständnis (SQV). Durch das Erstellen und Pflegen eines QM-Handbuches wird die Arbeit des Kollegiums nach innen und außen dokumentiert bzw. kommuniziert. Eckpunkte von QM sind das Identifizieren, Optimieren und Darstellen schulinterner Prozesse , das Implementieren einer Individualfeedback-Kultur durch Schülerinnen und Schüler sowie durch das Kollegium und die Evaluation der geleisteten Arbeit. Im Sinne einer Organisation der kollegialen Kooperation arbeiten die Lehrkräfte der BBS II in Teams


  • Lehr- und Lernkultur (LLK)

    In diesem Handlungsfeld steht die eigentliche Unterrichtsentwicklung im Fokus. Für kompetenzorientierten Unterricht werden Lernsituationen erstellt und weiterentwickelt. Diese Lernsituationen werden in Jahresarbeitsplänen dokumentiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen neben der jeweiligen Fachkompetenz weitere Kompetenzen erwerben, die für ihren beruflichen Werdegang unerlässlich sind. Dazu gehören beispielsweise das Selbstgesteuerte Lernen und das Durchführen von Projekten.