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Berufsbildende Schule II Kaiserslautern für Trialog-Wettbewerb qualifiziert

„Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb

21 Schulen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland starten mit je 3.500 Euro in neue Runde

Bad Homburg, 18. August 2011. Für neun Schulen aus Hessen, acht Schulen aus Rheinland-Pfalz und vier Schulen aus dem Saarland (siehe Übersicht anbei) steht seit den Sommerferien weit mehr auf dem Programm als Regelunterricht, Hausaufgaben und Klausuren. Mit kreativen Projektideen haben sie sich für den „Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung qualifiziert. Ein Jahr lang werden sie verschiedene Kulturen kennenlernen und sich für eine bessere Verständigung zwischen Judentum, Christentum und Islam einsetzen. Schüler und Lehrer sollen dabei ihre interreligiösen und interkulturellen Kompetenzen erweitern und so einen Beitrag zur Integration in Deutschland leisten. Um die Projekte realisieren zu können, erhält jede der 21 Teilnehmerschulen ein Startgeld von 3.500 Euro. Im Sommer 2012 entscheidet die unabhängige Expertenjury über die besten Beiträge. Die ersten drei Plätze in den jeweiligen Bundesländern erhalten dann im Herbst 2012 beim großen Finale in der Bad Homburger Schlosskirche Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro.

Das Motto für das Schuljahr 2011/2012 lautet „Meine, deine, unsere Welt – wie gestalten wir die Zukunft?“ Es legt einen besonderen Akzent auf ethische Fragen zum künftigen Miteinander verschiedener Kulturen. Der Wettbewerb ist grundsätzlich interdisziplinär angelegt und kann von Lehrkräften verschiedener Fächer betreut werden. Bewerben konnten sich Schulen aller Schulformen ab Jahrgangsstufe fünf. So nehmen in diesem Jahr sieben berufsbildende Schulen, sieben Gymnasien, vier Förderschulen, zwei Haupt- und Realschulen und eine Gesamtschule teil.

„Wichtig für den Erfolg eines Projekts ist, dass jede Schule ein für ihre Schulform, ihre Schülerklientel und ihr soziales Umfeld schlüssiges pädagogisches Konzept entwickelt“, sagt Dr. Bernadette Schwarz-Boenneke, Leiterin des Themenfeldes „Trialog der Kulturen“ der Herbert Quandt-Stiftung. „Eine Hauptschule in einem Großstadtbrennpunkt wählt einen anderen Ansatz als ein Gymnasium auf dem Land.“ In der Vielfalt der Teilnehmer und Konzepte liege der Reiz des Wettbewerbs, so Schwarz-Boenneke weiter. „Die Schulen entwickeln Beispiele, wie Integration unter verschiedenen Bedingungen gelingen kann. So werden sie zum Vorbild für andere.“

In Hessen findet der „Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb zum siebten Mal statt. Rheinland-Pfalz und das Saarland sind zum zweiten Mal dabei. Der Startschuss fällt bei den Auftaktveranstaltungen am 19. August (für Hessen) und 26. August (für Rheinland-Pfalz und das Saarland). An diesen Tagen sind die projektverantwortlichen Lehrer und Schulleiter zum gegenseitigen Kennenlernen in die Herbert Quandt-Stiftung nach Bad Homburg eingeladen.

Die Übersicht über die neuen Wettbewerbsteilnehmer und ihre Projekte finden Sie anbei. Weitere Informationen zum „Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb sowie zur Herbert Quandt-Stiftung erhalten Sie unter:

www.herbert-quandt-stiftung.de
 
Projektvorhaben der BBS Ii Kaiserslautern:
 
„Kenn ich dich? Kaiserslauterer Kulturvielfalt – miteinander, ohneeinander, gegeneinander?“

Wie sieht das religiöse Leben in Kaiserslautern aus? Welche kulturellen Unterschiede gibt es in Pflege und Hauswirtschaft? Diese Fragen sowie weitere berufsbezogene trialogische Themen erarbeiten sich die Schüler der Berufsbildenden Schule II – Wirtschaft und Verwaltung. Für die Erkundung des religiösen Lebens in Kaiserslautern schlüpfen die Jugendlichen in die Rolle von Journalisten, führen Interviews mit religiösen Würdenträgern und gestalten die eigene Wochenzeitung „BBS Rundschau“. In einem anderen Teilprojekt führt eine Gruppe von 40 bis 60 Teilnehmern ein Theaterstück zum Thema Integration im 21.Jahrhundert auf. Titel des Schauspiels ist „3x1=1. Integration á la 2011“. Ein Kurzfilm dokumentiert die Proben und das Bühnenstück. Weitere Teilprojekte werden in den Unterrichtsfächern Religion, Ethik, Sozialkunde, BWL und VWL durchgeführt.