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Markt der Möglichkeiten

Pressemitteilung

„Trialog der Kulturen“-Schulenwettbewerb 

Schüler aus Rheinland-Pfalz präsentieren interkulturelle Projekte beim großen „Markt der Möglichkeiten“

Mainz, 9. März 2012. Mit einem Rap eine trialogische Straße beschreiben, mit ausdrucksvoller Pantomime kulturelle Vielfalt darstellen und Integrationsprobleme in einem Theaterstück auf den Punkt bringen – wie das geht, haben über 90 Schüler und Lehrer aus Rheinland-Pfalz, darunter die Berufsbildende Schule II aus Kaiserslautern, beim großen „Markt der Möglichkeiten“ in Mainz eindrucksvoll bewiesen. Sie alle sind Teilnehmer des „Trialog der Kulturen-Schulenwettbewerbs“, den die Herbert Quandt-Stiftung zum zweiten Mal auch in Rheinland-Pfalz ausgeschrieben hat. Seit Schuljahresbeginn erkunden acht Schulen aus Rheinland-Pfalz neben neun hessischen und vier saarländischen Schulen unter dem Motto „Meine, deine unsere Welt – wie gestalten wir die Zukunft?“ Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam.

Der „Markt der Möglichkeiten“ ist die traditionelle Zwischenpräsentation zur Hälfte des Wettbewerbs. Hier lernen sich die teilnehmenden Schulen eines Bundeslandes kennen, stellen ihre interreligiösen Projekte auf der Bühne und an Ständen vor und präsentieren sich erstmals der Wettbewerbsjury.

Die Schüler der BBS II aus Kaiserslautern haben sich eine kecke Parodie ausgedacht. Bei ihrer Bühnenpräsentation simulieren sie einen der Schulbesuche von Herrn Schneider, dem verantwortlichFoto: Schülerin Anika (links) interviewt als "Herr Schneider von der Herbert Quandt-Stiftung" ihre Mitschüleren Trialog-Mitarbeiter der Herbert Quandt-Stiftung. Schülerin Anika ist einfach in einen schicken Anzug geschlüpft und hat die Haare zum Zopf gebunden – schon sieht sich der echte Herr Schneider im Publikum mit einem Double auf der Bühne konfrontiert. Und das stellt genau die Fragen, die sonst Herr Schneider in der Schule stellt: wie es denn mit den Arbeiten über das interreligiöse Leben in Kaiserslautern steht und ob die Ausflüge in Moscheen, Synagogen und Kirchen gut gelaufen seien. Am meisten aber interessieren ihn die Fortschritte der interkulturellen Kochkünste, er verspüre nämlich einen „dezenten Anflug von Hunger“. Die Zuschauer sind aus dem Häuschen – auch Herr Schneider schmunzelt und rät Anika, in der Stiftung anzuheuern. Doch bei all dem Jux zeigt die Vorführung, wie intensiv die Schüler interreligiöse Themen bearbeitet haben. „Ich freue mich auf den anstehenden Besuch der Synagoge“, berichtet Anika. „Das Judentum ist eine wahnsinnig interessante Religion.“

„Wir sind froh, dass so viele engagierte Schüler und Lehrer aus unterschiedlichen Schulformen den Trialog in Rheinland-Pfalz etablieren“, betonte Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung, in seiner Begrüßung. Nach fünf erfolgreichen Runden in Hessen hat die Stiftung 2010 den Trialog-Wettbewerb mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf Rheinland-Pfalz und das Saarland ausgeweitet. „Das Konzept kam so gut an“, sagte Eichert, „dass die Förderung noch einmal erweitert wurde und wir den Wettbewerb für das kommende Schuljahr nun auch in Bremen und Hamburg anbieten.“

Nach der Halbzeitpräsentation geht es für die Teilnehmer in die ereignisreiche Schlussphase des Trialog-Schulenwettbewerbs. Bis zum Schuljahresende organisieren sie Abschlussfeste, führen ihre Projekte weiter und schreiben Abschlussberichte. Dann entscheidet die Jury über die besten Beiträge. Auf der großen Preisverleihung im Herbst erhalten die besten Schulen schließlich Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro.

Die Nardini-Schüler aus Germesheim holen den Trialog direkt in ihr Schulgebäude und gestalten eine Straße der Religionen quer durch das Foyer. Die Schüler des Gynmasiums Traben-Trarbach weben gemeinsam einen bunten Teppich als Symbol für das Kulturgeflecht in der Gesellschaft. Eine interreligiöse Krimiserie und einen dazugehörigen Roman schreiben die Schüler des Rabanus-Maurus-Gymnasiums aus Mainz. Mit einer selbst gestalteten Außenwand auf dem Schulhof, die auch für Passanten sichtbar ist, will die Realschule plus aus Bobenheim-Roxheim den Trialog über die Schulgrenzen hinaus verbreiten. Schüler der Levana-Schule aus Schweich widmen sich religiösen Feiertagen und gestalten einen bunten Schuljahreskalender. Die Berufsbildende Schule II aus Kaiserslautern erarbeitet ein modernes Theaterstück zum Thema „Integration im 21. Jahrhundert“. Eine trialogische Begegnungsstätte errichten die Schüler des Ludwig-Erhard-Gymnasiums Neuwied auf ihrem Schulhof. Judentum, Christentum und Islam finden sich symbolisch in einer Statue vereint.

Foto: Schülerin Anika (links) interviewt als "Herr Schneider von der Herbert Quandt-Stiftung" ihre Mitschüler

Weitere Informationen unter: www.herbert-quandt-stiftung.de sowie unter: www.facebook.com/TrialogSchulenwettbewerb