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Auftaktveranstaltung Trialog der Kulturen

„Trialog der Kulturen“ an der BBS II

Auftaktveranstaltung zum Schulenwettbewerb

„Sprache, Bildung und berufliche Ausbildung sind der Schlüssel für Integration.“ Das ist der Tenor einer Auftaktveranstaltung zum Schulenwettbewerb „Trialog der Kulturen“ der Herbert Quandt-Stiftung, zu der die Berufsbildende Schule II Wirtschaft und Soziales Experten aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen eingeladen hatte. „Kenn ich dich? Kaiserslauterer Kulturenvielfalt – miteinander, ohneeinander, gegeneinander?“ lautet das Thema, mit dem Schülerinnen der Berufsfachschulen und des beruflichen Gymnasiums in den kommenden Monaten Projekte zur Integration, zum Judentum, Christentum und zum Islam bearbeiten werden.  In Arbeitskreisen zu  Themen wie „Vom türkischen Gastarbeiter zum Unternehmer“, „Politische Beteiligung ausländischer Unternehmer“, „Integrationsarbeit vor Ort“, „Jüdische Gemeinde Kaiserslautern“ und „Ju
gendkriminalität“ hatten die Schüler Gelegenheit, sich von Fachleuten Hintergrundwissen für ihre Projektarbeiten  zu beschaffen.

In Fatih Temel, dem Inhaber eines Modegeschäfts in Kaiserslautern, und den Maschinenbauingenieuren Berkant
Özdemir und Kaya Göktas fanden die Projektteilnehmer türkische Ansprechpartner vor, die ihnen aus ihrer Schulzeit in Kaiserslautern berichteten. Sie erzählten von der Schwierigkeit, die deutsche Sprache zu erwerben und von der Notwendigkeit, einen Beruf zu erlernen. „Egal, was man macht, die Beherrschung der deutschen Sprache und eine gute Berufsausbildung sind das A und das O“, sagte Fatih Temel.

Gisela Fixemer-Reiland von der Fachberatung für Migration und Integration des Caritas-Zentrums bestätigte die von den türkischen Unternehmern genannten Voraussetzungen für eine gelingende Integration. Darüber hinaus forderte sie von der Bundesregierung, Berufe von Migranten aus ihrer Heimat anzuerkennen. Britta Behr vom Jugendmigrationsdienst verwies auf ein gut funktionierendes Netzwerk zur Integration in Kaiserslautern.

Hüseyin Kocak, Integrationsbeauftragter des Landkreises Kaiserslautern, sprach den „Euro-Islam“ an. „Der Islam wird Europa und Europa wird die Muslime verändern.“
Kriminalhauptkommissar Ulrich Roeder betonte, eine gute Sozialpolitik sei die beste Kriminalpolitik. Eine Erklärung dafür, dass Deutsche bei Straftaten eher Ausländer anzeigten als umgekehrt, hatte er nicht. Grigory Reichmann von der Jüdischen Gemeinde skizzierte die Entwicklung der Juden in der Pfalz und in Kaiserslautern.
 
„Integration betrifft uns alle“, sagte Schulleiter Fritz Pfaff. Er dankte den Referenten und den Studiendirektoren Wolfgang Ettmüller und Ralf Schmalenbach für die Projektlleitung.

Niels-Holger Schneider von der Quandt-Stiftung zeigte sich beeindruckt, wie sich das Projekt seit Beginn des Schuljahres an der BBS II über verschiedene Schulformen hinweg entwickelt habe.

An einem weiteren Projekttag setzten sich  Schüler des beruflichen Gymnasiums der BBS II mit Experten über die Grundprinzipien des Glaubens von Juden, Christen und Muslimen auseinander. (jsw)
 

Herbert-Quandt-Stiftung

Die Herbert Quandt-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bad Homburg.  Seit 1996 widmet sie sich im sogenannten „Trialog der Kulturen“ der Verständigung von Juden, Christen und Muslimen. Die Berufsbildende Schule  II Wirtschaft und Verwaltung ist eine von acht Schulen in Rheinland-Pfalz, die sich für den Wettbewerb „Trialog der Kulturen“ qualifiziert hat.
Ein Jahr lang werden sich Schüler der Berufsfachschulen und des beruflichen Gymnasiums in Projekten verschiedenen Kulturen nähern und Verbindendes und Trennendes in Judentum, Christentum und Islam entdecken. Jede der 21 Teilnehmerschulen in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland hat ein Startgeld von 3500 Euro erhalten. Im Sommer wird eine Jury über die besten Beiträge entscheiden. (jsw)