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Schreibwerkstatt 2011

Donnersberger Literaturtage

 
 
Der Schüler Jonas Bach, Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales, Klasse 11, hat an den Donnersberger Literaturtagen den 4. Preis errungen. Die Schulgemeinschaft der BBS II gratuliert hierzu recht herzlich. Hier die Texte der Schülerinnen und Schüler der BBS II.
 
 
 
 
Schreibwerkstatt vom 2.3.2011
 
„Idyllen und andere Stolpersteine“ – so lautet eines der Werke der Schriftstellerin Monika Böss, die an unserer Schule die Schreibwerkstatt im Rahmen der Donnersberger Literaturtage am ersten Mittwoch im März gestaltete. Eine kreative Idylle schuf Frau Böss auch für die Schüler, die an dem Workshop teilnahmen, um literarische Texte zu produzieren. Dabei stand Frau Böss dem schöpferischen Tun der jungen Literaten mit Rat und Tat zur Seite und räumte die Stolpersteine, allen voran die gefürchteten Schreibblockaden, aus dem Weg. Zahlreiche Assoziationen zu dem weit gefassten Motto „Aufbruch“ wurden dabei gefunden, verworfen und wieder aufgegriffen: Von der Auseinandersetzung mit dem Aufbruch ins Berufsleben, ein für die Schüler der Höheren Berufsfachschule, der BOS und des beruflichen Gymnasiums bedeutendes Thema, bis hin zu alltäglichen, aber dennoch bewegenden Aufbrüchen in den Urlaub oder ins Wochenende. Lebhaft diskutierend oder konzentriert schreibend setzten sich die Schüler mit den Themen auseinander und brachten ihre Gedanken in die literarische Form einer Kurzgeschichte oder eines Gedichts. Es entstanden auf diese Weise viele wertvolle Texte, von denen nun eine Auswahl am Schülerwettbewerb der Donnersberger Literaturtage teilnehmen wird, so dass die folgenden Schülerinnen und Schüler an der Preisverleihung am 15. Mai mit ihren Werken versuchen werden, für unsere Schule eine Platzierung zu erreichen: Michelle Haffner, Christin Kormunda, Jaqueline Schauß und Lea Szameitat aus dem Wirtschaftsgymnasium, Jonas Bach, Maike Häßel und Jenny Stark aus dem Gesundheitsgymnasium sowie Tina Schuff aus der BOS I. Doch dass der Wettbewerb und die damit verbundene Ehre eines veröffentlichten Textes und eines Geldpreises für die Schüler nicht im Vordergrund stand, zeigten die Eindrücke der Teilnehmer, die den Workshop „Schreibwerkstatt“ nicht nur hilfreich, aufschlussreich, interessant und informativ fanden, sondern darüber hinaus auch tiefsinnig, kreativ, Spaß bringend, Horizont erweiternd und schlichtweg „toll“.    
 
Daniela Vetter
 

Zwei Beispiele der Werke, die während der Schreibwerkstatt entstanden:

Der Brief (von Christin Kormunda / BGY W 10d)

 

Das Licht ist aus. Vor mir liegt ein Blatt und ein Stift und ich weiß – ich sollte schreiben. Schreiben wie es mir geht, was ich mache, was mein Leben bewegt.

Aber ich kann nicht. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil es nichts gibt, worüber ich berichten könnte. Mein Leben ist öde und eintönig und das seit – ja, eigentlich seit sie fort ist.

Sie war etwas Besonderes in meinem Leben. Ich erinnere mich noch daran, wie wir hier, in meiner Küche, das erste Mal gesessen haben. Wir haben über alles geredet, von der Wandfarbe meiner Küche, über die Blumen im Park, die Politik, andere Länder und zum Schluss, als wir auf meinem Balkon standen, über die Sterne. Sie hat mich angelächelt und gesagt, dass sie irgendwann dort oben die Sterne erforschen und dass sie mir den schönsten Sternenstaub mitbringen würde und natürlich auch Milch aus der Milchstraße.

Ein Schmunzeln huscht über meine Lippen, als ich an ihre strahlenden Augen denke und dann sehe ich wieder das leere Blatt vor mir und mein Lächeln verschwindet. Meine Hand greift nach dem Stift und ich schreibe das erste Wort auf das Blatt: "Ich".

Ich – das Wort, das nur mich personifiziert. Das was mich allein beschreibt.

Ich bedeutet allein.

Ich seufze und mein Blick streift durch die ehemalige Küche. Alle Möbel sind schon lange fort und der Staub hatte begonnen die Überhand zu gewinnen. Ich wusste, dass nun die Zeit war loszulassen, aber ich konnte noch nicht.

Ich lasse ein paar Minuten verstreichen, ehe ich es noch einmal versuche. Der Stuhl schabt über den Boden und schon stehe ich. Den Stift lege ich stumm auf den Tisch, werfe noch einmal einen Blick auf das einzige Wort auf dem Blatt, ehe ich die Tür öffne und die Sonne in die Wohnung fluten lasse. Die Strahlen wärmen mein Gesicht und für einen Moment fühle ich mich gut.

Den Zettel lasse ich liegen, denn ich habe beschlossen, dass meine Freundschaft zu ihr auch ohne Worte bestehen bleibt. Schließlich kennt sie meinen Plan und vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder.

Ich greife zur Bestätigung in meine Jackentasche und spüre das glatte Papier meines Flugtickets. Mein Ticket in mein neues Leben. Mein Aufbruch in ein neues Abenteuer.

 

Bewegung (von Tina Schuff / BOS I 10a)

Wolken am Himmel
getrieben vom Wind
die Zeit läuft
und bleibt doch stehen
 
Bewegung ist Leben
ohne Rast
auf allen Wegen
ohne Aussicht auf ein Ziel
 
angetrieben
bis zum Ende
die Steigung hinauf
bis hin zur Wende
 
wird nur enden
was begonnen hat
der Tod