Wir helfen, den Blutkrebs zu besiegen - Typisierungsaktion an der BBS II

 

JEDE SPENDE ZÄHLT

Aktueller Stand im Dezember 2014

Bericht in der Rheinpfalz vom 30.04.2013

Die BBS II, Wirtschaft und Soziales, Kaiserslautern, führt in Zusammenarbeit mit der DKMS (Stiftung der Knochenmarkspenderdatei) im Schuljahr 2013/2014 eine Spenden- und Typisierungsaktion durch. 

Die Spenden- und Typisierungsaktion soll parallel in zwei Ebenen stattfinden:
 
Die Typisierungsaktion wird von der BBS II in Zusammenarbeit mit der DKMS organisiert und Ende April 2014 durchgeführt. Umfassende Information zum Thema „Stammzellenspende“ bzw. „Typisierung“ finden Sie auf der Internetseite der DKMS
 
Jede Typisierung kostet ca. 50 €, Kosten, die komplett von der Stiftung der DKMS getragen werden. Die Schüler und Schülerinnen bzw. Lehrer und Lehrerinnen der BBS II Kaiserslautern wollen helfen, diese sinnvolle Organisation zu unterstützen. Darum werden parallel eine Vielzahl von Spendenaktionen durchgeführt:
 
 
 
  
 
  • BGY GS 12 – Kuchenverkauf (November 2013)

  •  

     

    1-€-Spendenaktion (Jeder Schüler ist aufgefordert, 1€ zu spenden)

     

     

  • BGY W 13a – Kuchenverkauf (Dezember 2013)

 

Bericht aus "Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung - Nr. 100, Seite 18"
 

Heilungschance Stammzellspende

400 Schüler lassen sich an der BBS II typisieren - Weitere sollen folgen

Den Blutkrebs besiegen: Dazu haben gestern 400 Schüler der Berufsbildenden Schule II Wirtschaft und Soziales einen Beitrag geleistet und sich typisieren lassen. 600 weitere Schüler werden in den nächsten Wochen dem Beispiel folgen.

Mit der Aktion hat sich die BBS II am Schulprojekt „Leben spenden macht Schule“ der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) beteiligt. Die Resonanz unter den Schülern, sich an einer Typisierung zu beteiligen, sei beachtlich gewesen, berichtete Gesa Mertz.Als berufsbildende Schule mit einem Schwerpunkt Gesundheit sei das Interesse von Schülern, die eine Schulform mit der Fachrichtung besuchen, an dem Thema groß. Bei einer Umfrage hätten sich spontan 1000 Schüler bereit erklärt mitzumachen, so die Ärztin, die das Projekt betreut und in Klassen des beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales unterrichtet. Da die zeitaufwendige Aktion ohne Mitarbeiter der DKMS in den nächsten Wochen an der BBS II fortgesetzt werden soll, wurden zunächst 30 Schülerinnen als Helfer geschult.

Bevor die Teilnehmer sich der Typisierung mit einem Wangenabstrich mittels Wattestächen zur Analysierung der Gewebemerkmale unterzogen, informierte DKMS-Mitarbeiter Martin Quarg über Bedeutung, Arten und Ablauf der Typisierung. Unter Patienten mit Blutkrebs befänden sich viele Kinder und Jugendliche. Für die meisten Patienten bestehe die einzige Heilungschance in einer Stammzellspende. Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, verglich er mit der Suche der Nadel im Heuhaufen.

Der Aufbau einer Knochenmarkspenderdatei trage dazu bei, Patienten schneller und besser helfen zu können, sagte Quarg, der als Student selbst schon Stammzellen gespendet hat. „Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man einem Menschen durch seine Spende das Leben retten konnte“, berichtete er den Schülern aus eigener Erfahrung. Helfen kann jeder gesunde Mensch, wenn er zwischen 18 und 55 Jahren und mindestens 50 Kilogramm schwer ist.

Während sich in einem Klassensaal Schüler reihenweise der Typisierung unterzogen und eine Einverständniserklärung unterzeichneten, lobte DKMS-Mitarbeiterin Sabrina Bellen gegenüber der RHEINPFALZ das Engagement der Schule und die sorgfältige Vorbereitung der Aktion. Besonders freute sie sich über 2100 Euro, das Ergebnis einer Spendenaktion der Schüler zur Finanzierung der Typisierung. Jede Typisierung sei mit Kosten von 50 Euro verbunden. „Wir sind immer auf Spenden angewiesen“, betonte Bellen. (jsw)